3. BAJA SAXONIA 2010 vom 13. - 15.05.2010

Reglement BAJA SAXONIA

Fahrzeuge  

Die BAJA SAXONIA ist für Motorräder (unter 180 kg und über 180 kg), Quad / ATV, Geländewagen (bis 3,5 t) und LKW (3,5t bis 7,5 t und über 7,5 t) ausgeschrieben. Alle Fahrzeuge benötigen eine gültige Dauerzulassung und eine Haftpflichtversicherung. Vor dem Start der Veranstaltung wird es eine technische Abnahme geben, in der die Funktionstüchtigkeit, die Verkehrssicherheit und die mitzuführende Pflichtausrüstung überprüft werden.  

Pflichtausrüstung  

Motorrad, Quad, ATV:  
- Moto-Cross Stiefel, Handschuh, Verbandskasten  
- Moto-Cross Bekleidung mit Rückenprotektor, Schulter- und Knieschutz
- Helm nach ECE-Norm mit Visier oder Schutzbrille 
Alle Anbauteile wie Roadbookhalter, Tripmaster o. ä. dürfen keine scharfen Kanten und Ecken haben.

PKW, LKW:
- Verbandskasten, Warndreieck, Warnweste, Schekel, Bergegurt (min. 9 Meter) 
- zwei rot gekennzeichnete Abschleppösen (vorn und hinten am Fahrzeug) 
- mindestens ein zugelassener Feuerlöscher (2 kg) in Griffnähe von Fahrer und Beifahrer  
angebracht
- zugelassene Sitze und Sicherheitsgurte (wir empfehlen 4- oder 5-Punkt-Gurte)
- Überrollkäfig für PKW (angelehnt in der Konstruktion wie FIA - Empfehlung)
- massiver Überrollbügel hinter der Fahrerkabine für LKW
- Sicherheitsnetze in Fahrer- und Beifahrertür, wenn die originalen Seitenscheiben  
entfernt wurden
- mindestens ein passendes Reserverad
- die hinteren Räder müssen  durch Spritzlappen abgedeckt sein
- mindestens eine nach oben verlegte 3. Bremsleuchte
- kleiner Sack Ölbindemittel, welcher gegen eine kleine Kaution vom Veranstalter zur   
Verfügung gestellt wird
- Schutzhelm nach ECE-Norm

Alle Teile im Fahrzeug müssen so verstaut und gesichert sein, dass keine Gefährdung der Insassen auftreten kann!  Die Mitnahme von Reservekanistern ist verboten!

Während der Wertungsprüfungen müssen alle beteiligten Personen einen Schutzhelm tragen.

Empfohlene Ausrüstung  

- MT-Reifen
- fahrzeugspezifische Ersatzteile
- Tripmaster, GPS oder Kompaß  
- Roadbookhalter für Motorräder und Quads   

Klassen und Teilnahmegebühren (pro Fahrzeug)  

Motorrad  (unter 180 kg) 250,00 Euro
Motorrad  (über 180 kg) 250,00 Euro
Quad / ATV   250,00 Euro
PKW  (bis 3,5 t) 395,00 Euro
LKW (3,5-7,5 t Wettkampfgewicht )  495,00 Euro
LKW (über 7,5 t Wettkampfgewicht )    495,00 Euro

( Im Startgeld sind 100,00 € nichterstattungsfähiges Nenngeld und 19% MwSt. enthalten. )

Anmeldung  

Die Nennung zu dieser Veranstaltung erfolgt über die Internetseite www.baja-saxonia.de. Dort gibt es ein Onlineformular, das komplett ausgefüllt und gesendet werden muß. Die Anmeldefrist ist vom 01.01.2010 bis 31.03.2010, wobei die Zahl der Teilnehmer aus organisatorischer Sicht begrenzt ist. Zur Anmeldung müssen vor Ort der Personalausweis / Reisepaß, der Führerschein und die Zulassung des Wettbewerbsfahrzeuges vorgelegt werden. Der Eintrag in die Starterliste erfolgt erst nach vollständigem Eingang des Nenngeldes und soweit noch Startplätze zur Verfügung stehen.   

Startgeld

Das Nenngeld  in Höhe von 100,00 € ist sofort bei Nennung, spätestens bis zum 31.03.2010 auf folgendes Konto zu entrichten:  
Inlandsüberweisung Auslandsüberweisung
Baja-Event GmbH Baja-Event GmbH
Konto : 3681681 IBAN : DE18 8607 0024 0368 1681 00
BLZ  :  860 700 24 BIC (SWIFT) : DEUT DE DBLEG
Deutsche Bank Leipzig Deutsche Bank Leipzig
Verwendungszweck: "Name + Kfz.-Kennzeichen" Verwendungszweck: "Name + Kfz.-Kennzeichen"
  

Das restliche Startgeld (in bar) ist am Donnerstag, den 13.05.2010, bei der Anmeldung im Fahrerlager in bar fällig. Sollte keine Zahlung erfolgen, besteht auch keine Startberechtigung. Die Kosten für die Verpflegung gehen direkt an das Catering - Unternehmen und müssen vor Ort gezahlt werden.

Hotelübernachtungen werden direkt an der Rezeption im Hotel abgerechnet.    

Service  

Die Veranstaltung wird neben dem Prolog in zwei Wertungsetappen gefahren. Dabei sind das Fahrerlager und die eigentliche Strecke räumlich voneinander getrennt. Während der Wertungsprüfung ist also keine fremde Hilfe möglich, so dass sich die Teilnehmer nur selbst bzw. untereinander helfen können.  

Am Ende einer WP wird es einen “Lumpensammler“ geben, welcher als Schlussfahrzeug über die Strecke fährt und liegen gebliebenen Fahrzeugen helfen kann bzw. diese zurück ins Camp begleitet.  

Es wird in der Nähe des Startbereiches eine Tankzone zur Verfügung gestellt. Jeder Teilnehmer kann am Vorabend der Wertungsprüfung  im Fahrerlager max. 40 Liter in zugelassenen Kraftstoffbehältern (die mit der jeweiligen Startnummer gekennzeichnet sind) an einem ausgewiesenen Sammelpunkt abgeben. Die Rückgabe erfolgt nach der Wertungsprüfung ebenfalls im Fahrerlager. Der eigenständiger Transport zur Tankzone ist nicht zulässig.

Wettbewerb und Strecke  

Die Veranstaltung wird auf unbefestigten Wegen gefahren. Es gibt zwei unterschiedliche lange Wertungsprüfungen, die durch das Roadbook beschrieben werden und in denen die Teilnehmer diverse Durchfahrtskontrollen (CP) passieren müssen. Diese liegen auf der Strecke und quittieren das Vorbeikommen mit einem Stempel in der Bordkarte (Stick). Das ist der wichtigste Nachweis zur gefahren Strecken. Sollte die Bordkarte verloren gehen, dann gilt die Etappe als nicht gefahren. Die Ein- bzw. Ausfahrt aus dem Veranstaltungsgelände der WP ist nur an dem vom Veranstalter ausgewiesenen Kontrollpunkt erlaubt.

Wertung  

Die Wertung der einzelnen Etappen wird durch die Etappenbeschreibung im Roadbook bekannt gegeben. Gewertet wird die Zeit, die die Teilnehmer benötigen, um die vorgegebene Strecke zurückzulegen. Die größte Zeiteinheit ist eine Stunde, die kleinste gewertete Zeiteinheit eine Sekunde. Die Zeiten werden in der Bordkarte (Stick) eingetragen. 

Jeder Prolog / Wertungsprüfungstag beginn mit dem Check-in an der Zeitkontrolle im Fahrerlager. Danach geht es über eine Verbindungsetappe zum Start. Ohne Check-in ist der Prolog / Wertungsprüfungstag ungültig. Die Ermittlung der Check-in Zeiten erfolgt für den Prolog nach der Reihenfolge der Anmeldung, für die WP1 nach der Reihenfolge des Prologes, für die WP2 nach der Reihenfolge der WP1. Die Check-in-Zeit für den Prolog wird 4 Stunden vor dem Prologstart, sowie für die WP1 und WP2 ca. 2 Stunden nach Prolog / WP-Ende, ausgehangen. Die Startreihenfolge der WP1 und WP2 wird nicht nach Fahrzeugklassen getrennt, d.h. Motorräder und Quad bzw. PKW und LKW starten gemischt, gewertet wird jedoch in den ausgeschriebenen Klassen.

Die Strecke ist als Rundkurs angelegt. Es müssen die jeweils vorgegebenen Runden mit den dort verteilten Durchfahrtskontrollen in richtiger Reihenfolge gefahren werden. Die Durchfahrtskontrollen dürfen je Runde nur einmal und nur in richtiger Reihenfolge passiert werden. Dafür steht allen Teilnehmern ein Zeitfenster zur Verfügung (siehe Zeitplan). (Hinweis: die Uhrzeit WP-Ende ist für alle Teilnehmer gleich – wer zuerst startet, hat mehr Zeit, das Rennen vollständig zu beenden.) Bei Rennende gibt es eine separate Zieldurchfahrt mit Zeitnahme.

Der Renntag muss auf jeden Fall im Fahrerlager beim Check-out abgeschlossen werden, ansonsten gilt der Tag als nicht gefahren (Check-out bis 2 Stunden nach WP-Ende). Falls das Rennen in der vorgegebenen Maximalzeit (WP-Ende) nicht beendet werden kann, so wird die letzte Zeit an einer der Durchfahrtskontrollen gewertet, zuzüglich der anfallenden Strafzeit.

Bei einer evtl. Rennunterbrechung werden alle Teilnehmer am nächstfolgenden Streckenposten angehalten (rote Fahne, es besteht Überholverbot!). Nach Rennfreigabe wird ohne Zeitabstände, jedoch in Reihenfolge der Ankunft am Streckenposten wieder ins Rennen gestartet. Eine Zeitgutschrift erfolgt pauschal für alle Teilnehmer, die noch nicht das Rennen zu diesem Zeitpunkt beendet haben. Das Nichtbefolgen der Rennunterbrechung führt zur Disqualifizierung.

Jeder Teilnehmer ist für die Einhaltung der Check-in-, Start- und Check-out-Zeiten selbst verantwortlich.

Am Ende jeder WP wird eine Tageswertung erstellt. Die Summe der beiden Tageswertungen ergibt das Gesamtergebnis.  Um Missverständnissen vorzubeugen, wird es vor Beginn der Veranstaltung noch eine Fahrerbesprechung geben.

Werbung  

Die Teilnehmer verpflichten sich mit Abgabe der Nennung, die Werbung der Sponsoren, die die Veranstaltung unterstützen, an ihren Fahrzeugen (gemäß Klebeplan) zu befestigen. Eigenwerbung bzw. auch Konkurrenzwerbung ist zulässig und bedarf keiner Absprache mit dem Veranstalter.  

Kennzeichnung  

Jedes Fahrzeug bekommt am Start vom Veranstalter Aufklebeschilder mit Startnummern ausgehändigt. Diese müssen bei Fahrzeugen an den beiden vorderen Türen angebracht werden und auch während der Veranstaltung möglichst leserlich sein. Motorrad- und Quadfahrer bekommen eine Startnummer welche auf Brust und Rücken getragen wird.

Beistand / Hilfeleistung  

Jeder Teilnehmer ist sowohl innerhalb als auch außerhalb der Wertung zur Hilfeleistung verpflichtet!  

Hilfestellung bei technischen Problemen ist nicht Pflicht, jedoch ein Gebot der Fairness. Während der Wertungsprüfung darf keine Hilfestellung von nicht genannten und mitfahrenden Personen erfolgen. Die Teilnehmer dürfen sich nur selbst bzw. untereinander helfen!  

Strafzeiten  

Während der Veranstaltung können folgende Strafzeiten vergeben werden:  
- kein Check-in - WP gilt als nicht gefahren
- kein Check-out bis 2 h nach WP-Ende - WP gilt als nicht gefahren
- Verlust der Bordkarte (Stick) - WP gilt als nicht gefahren
- fehlender CP - 1 Stunde pro nicht gewerteter CP
- Nichteinhaltung der Vorstartzeit - 10 min. Zeitstrafe
- überhöhte Geschwindigkeit in der CP-Zone - 15 min. Zeitstrafe
  

Eine Wertungsprüfung gilt als abgebrochen, wenn ein Teilnehmer wegen technischen  Problemen aufgibt, bzw. die ausgewiesene Maximalzeit überschreitet. Gewertet werden dabei die zuletzt gewertete CP-Zeit + Strafzeiten für die fehlenden CPs.

Eine Wertungsprüfung gilt als nicht gefahren, wenn nicht gestartet oder nur gestartet und keine gewertete Runde erreicht wurde. Gewertet werden dabei die Maximalzeit dieser WP + 1 Std. Strafzeit für jeden CP.  

Bei nicht Abgabe der Bordkarte (Auslesen des Sticks beim Check-out im Fahrerlager) am Ende der Wertungsprüfung gilt diese als nicht gefahren.  

Bei extrem unsportlichem Verhalten können von der Rennleitung Einzelentscheidungen getroffen werden.  

Wertungsausschluss

Es besteht für alle Teilnehmer ein absolutes Alkohol- und Drogenverbot! Fahren unter Alkohol bzw. Drogen wird mit Disqualifikation geahndet. Auch bei folgenden regelwidrigen Verhalten fällt das Team aus der Wertung:

- Fahren mit nicht korrekt angelegtem Helm oder Sicherheitsgurt
- fahrlässige oder vorsätzliche Gefährdung anderer
- unterlassene Hilfeleistung in Folge eines Unfalls
- Inanspruchnahme fremder Hilfe während einer Wertungsprüfung
- Nichteinhaltung der vorgegeben Strecke
- Nichtbefolgen der Anweisungen der Streckenposten
- Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit außerhalb der Rennstrecke und im 
Fahrerlager.
  (Dies gilt auch für die Mitglieder des Service-Teams!)

Allgemeines

Alle an der Veranstaltung teilnehmenden Fahrer, Beifahrer und Fahrzeuge starten auf eigenes Risiko! Es können keinerlei Forderungen gegenüber dem Veranstalter oder einer dritten Person gemacht werden. Hierzu ist vor dem Start ein Haftungsausschluss von Fahrer und Beifahrer zu unterschreiben, wobei jede Unterschrift mit Hilfe des Personalausweises überprüft wird. Weiterhin behält sich der Veranstalter das Recht vor:

- bei extrem schlechten Wetter die Veranstaltung abzusagen
- die Veranstaltung vorzeitig zu beenden
- einzelne Teilnehmer vom Verlauf auszuschließen
- die Veranstaltung zu unterbrechen.
ohne hierfür in Haftung oder Schadenersatz genommen zu werden.

Die Veranstaltung wird teilweise im aktiven Tagebaugelände durchgeführt. Diesbezüglich möchten wir vorsorglich darauf hinweisen, dass es durch/wegen Unwetter wie z.B. Regen, Feuer, Sturm, Hagel, Blitz, Überschwemmungen, Erdrutschen oder sonstigen Elementargefahren, sowie durch Havarie- u. Betriebsunterbrechungen des Eigentümer/Betreiber und sonstiger nicht durch den Veranstalter zu vertretenden Ursachen dazu führen kann, dass die Veranstaltung, auch kurzfristig, abgesagt und zu einem später möglichen Zeitpunkt nachgeholt werden muss. Bei allem Ehrgeiz, der bei solch einem Wettbewerb vorhanden ist, sollte sich jeder sportlich und fair  verhalten. Es handelt sich um eine Offroadveranstaltung, die in erster Linie Spaß machen soll.

Protest

Gegen die Entscheidung der Organisation kann nach Hinterlegung von 250 Euro innerhalb einer Stunde nach Veröffentlichung der Ergebnisse der Wertungsprüfung Einspruch eingelegt werden. Beim Stattgeben des Einspruchs werden die 250 Euro zurückerstattet.

Sportwarte / Mitarbeiter  

Sie finden Sportwarte, Streckenposten und Orga-Mitarbeiter an Start und Ziel, an Kontrollpunkten und auf der Strecke selbst. Sportwarte und die Orga-Leitung, helfen bei der Auswertung der Ergebnisse im Camp, bei Reglement betreffenden Fragen und bei technischen Problemen. Auskünfte bezüglich der Streckenführung oder Art der Sonderprüfung sowie Fragen in Sachen Reglement und Wertung dürfen von Streckenposten nicht beantwortet werden.

Medizinischer Service  

Die gesamte Veranstaltung wird vom Notärzten und Rettungssanitätern begleitet. Der Veranstalter stellt lediglich den Medizinischen Service zur Verfügung, jedoch muß eine evtl. ärztliche Behandlung direkt mit dem Arzt abgerechnet werden. Bitte informiert euch bei eurer Krankenkasse zwecks Kostenübernahme. Des Weiteren sollten Sie abklären, ob Ihre Versicherung die Rettung per Helikopter, sowie Bergekosten übernimmt. Sollte das nicht der Fall sein, raten wir Ihnen dringend eine Zusatzversicherung abzuschließen. Ein Nachweis der jeweiligen Versicherung (Krankenkarte, etc.) ist bei der Veranstaltung ständig bei sich zu führen. Der Veranstalter übernimmt keinerlei Haftung für die Leistung des medizinischen Services. Achtung : Dauerkrankheiten (Allergien, Diabetes etc.) müssen den begleitenden Rettungssanitäter vor der Rallye gemeldete werden.

Sonstiges

Es gilt jeweils die neuste Fassung des Reglements
Stand : 15.12.2009
  

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